09.02.2016

Landesschulamtsmurks belegt Fachkräftemangel in der Landesregierung

Daß unserem Land angeblich Fachkräfte fehlen, ist eine Aussage, die man häufig in den Medien wahrnehmen kann. Angeblich ist dieser Mangel so groß, daß wir unser Land für Scharen von unterqualifizierten Arbeitern aus der dritten Welt öffnen müssen.

Müssen wir? Die selbst nach offiziellen Zahlen knapp 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache: Einen Dreck müssen wir!

Der einzige wirkliche Fachkräftemangel besteht auf sämtlichen Regierungsebenen dieser Republik. Besonders gut lässt sich das derzeit am Brandenburgischen Bildungsministerium beobachten. Nach nicht einmal zwei Jahren rudert Bildungsminister Baaske (SPD) nämlich beim Landesschulamt zurück. Seine Vorgängerin Martina Münch (ebenfalls SPD) etablierte dieses zwar erst im Jahr 2014 und löste damit die bis dato sechs eigenständigen Regionalschulämter ab, aber nun ist das Landesschulamt schon wieder Geschichte und an seine Stelle treten seine vier Regionalstellen. Der Grund für die Auflösung lag vor allem im mangelnden Informationsfluß gerade im Fall des Unterrichtsausfalls an Brandenburgs Schulen. Im vergangenen Frühjahr konnten deswegen ca. 1500 Brandenburger Schüler keine Halbjahreszeugnisse bekommen. Die Rolle rückwärts auf eine dezentrale Schulamtsstruktur soll nun durch kürzere Dienstwege den Informationsfluß verbessern.

Das Manöver lässt die Landesregierung allerdings gewohnt albern aussehen, denn das ganze Hin und Her verursacht nicht nur sinnlose Kosten, sondern ist auch eine Pfuscherei, die letztlich nur auf dem Rücken der Schüler ausgetragen wird. Derartige Experimente sind im Brandenburger Bildungsressort keine Neuheit. Die hochtrabenden Pläne zur Inklusion, also dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern mussten mittlerweile auch schon wieder entschärft werden. Ein derartiger, erzieherischer Aufwand ist angesichts des derzeit grassierenden Lehrermangels unmöglich umzusetzen. Auch in diesem Fall hatte Frau Münch wieder ihre Finger mit im Spiel und gerade diese Person wird nun als mögliche Nachfolge der scheidenden Wissenschaftsministerin Kunst gehandelt.

Erwarten unsere Hochschulen dann ähnlich utopische Experimente?

Um einem möglichen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, brauchen unsere Kinder und Jugendlichen eine ordentliche Ausbildung, daher muss endlich Schluß mit den Experimenten an Brandenburgs Schulen und Hochschulen sein!

Wir brauchen weder inklusive Schulen, noch ein ewiges Hin- und Her in der Verwaltung!

Was wir brauchen, sind endlich Fachkräfte in der Brandenburger Landesregierung! Daher gehören diese Politversager spätestens 2019 abgewählt!

Benjamin Mertsch



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